Ollie [at] Concert ♫ ♪ ♫...

18/06/2013

Miles Kane        14.06.2013       Bi Nuu       Berlin

Miles Kane 14.06.2013 Bi Nuu Berlin

The Little Flames, The Rascals, Last Shadow Puppets. Die bessere Hälfte von Alex Turner (Arctic Monkeys/Last Shadow Puppets) Miles Kane hat schon einiges durch in seiner Karriere.

Am allerbesten gefällt mir aber sein Solo-Projekt. Während sein erstes schon ziemlich gutes Album ‚Colour Of The Trap’ in Deutschland eher unterging, zumal es keine Tour gab, soll mit dem Nachfolger ‚Don’t Forget Who You Are’ jetzt richtig durchgestartet werden. Zum Album Release spielte Miles im Juni zwei Gigs, einen in Köln einen in Berlin, um die Leute schon mal anzufüttern. Im Oktober kommt dann eine ausgewachsene Deutschlandtour.
Trotz all der Yellow Press, die um seine Person kursiert, ist er doch ein hervorragender live Performer und das ist es, worauf es dem Musikliebhaber doch wirklich ankommt. Sein Motown-lastiger Britrock Stil überzeugt nicht nur letztlich durch den absolut authentischen Mod Miles Kane. Zuerst erinnerte mich Miles, obwohl seine Musik ganz klar an die guten alten 60’s angelehnt ist, stark an die frühen Mando Diao (Hurricane Bar), zumal seine und Gustaf Noréns Stimme viel Ähnlichkeit haben. Aber auch Mando Diao haben am Anfang nur bei den Beatles abgeguckt, und Miles kommt immerhin aus der Nähe von Liverpool.
Dennoch hat seine Musik etwas sehr eigenes. Die Songs sind alle auf Hit geschmiedet und transportieren in den Texten jede Menge Emotionen, die sich live schnell an die Herzen des Publikums heften. Dazu kommen immer schmissige Gitarrenriffs mit absolutem Wiedererkennungswert. Gut, ich muss zugeben, es sind doch ziemlich genau die guten alten 60’s und Beatles Klänge, aber was damals schon gut funktioniert hat, kann ja heute nicht falsch sein. #retro
Nach dem zweiten Song sind die meisten Leuten am Freitagabend im Berliner Bi Nuu Club schon Feuer und Flamme. Refrains die leicht mitzusingen sind, machen es auch dem Musiker leicht die Stimmung zu halten. Zudem gibt Miles Kane aber von der erste bis zur letzten Sekunde alles – aber auch nicht mehr als die erforderlichen 100%.
Enttäuschend schnell war das Set vorbei.
Miles Kane ist ein in Deutschland gnadenlos unterschätzter Musiker. Die Szene und ich freuen uns aber trotzdem wenn’s weiterhin die kleinen Clubs bleiben.
Wer war für ganz echten unverfälschten Brit Pop übrig hat, darf sich Miles Kane einfach nicht entgehen lassen.
Setlist:
01. You’re Gonna Get It
02. Kingcrawler
03. Rearrange
04. Better Than That
05. First of My Kind
06. My Fantasy
07. Quicksand
08. Start of Something Big
09. Inhaler
10. Darkness In Our Hearts
11. Counting Down the Days
12. Taking Over
13. Give Up
14. Don’t Forget Who You Are
15. Come Closer
PS.: Kleiner Gossip am Rande - Bernd Kurtzke von den Beatsteaks war auch da!

03/06/2013

Neu und von der Insel

Naja ganz sooo neu und unbekannt sind die nachfolgenden Bands nun auch nicht mehr, aber für Tipps von frisch aus dem Backofen bin ich ja auch nicht gerade bekannt. Das Motto ist: Welcome Back To The 90’s, aber ganz im positiven Sinne!
Diese New Comer aus Groß Britannien gilt es auf jeden Fall weiter zu beobachten, mich haben alle vier live schon überzeugt:
Bild1: Palma Violets
Bild 2: Peace
Bild 3: 1975
Bild 4: Swim Deep
Vom Pop bis Rock reiten die Jungs alle Spaten des Indie/Brit ab und das in einem recht eigenwilligen Kleidungsstil – aber jedem das seine.

23/04/2013

TOY 20.04.2013 Stadtpalast Rostock

Ursprünglich sollte in Helgas Stadtpalast in Rostock an diesem Abend im Rahmen des Gold Lion Club die belgische Elektro Formation Goose auftreten. Die hatten leider abgesagt. Eingesprungen sind dafür Terribly Overrated Youngsters (TOY). Über die vier Jungs weiß die Musikwelt noch nicht so viel. Lt. FB kommen sie aus Leipzig. Entsprechend dessen steht bei dieser Band aber die Person gar nicht so im Vordergrund.
Mit ein paar Soundanreichernden Blasmusikern im Tourgepäck covern TOY auf ziemlich vereinfachte instrumentale Weise Songs von den Großen Elektro-DJ’s dieser Welt, wie Justice, Boys Noize oder Daft Punk.
Das Publikum zeigte sich erst tief beeindruckt, dann tanzend, dann völlig verschwitzt.
Aufgrund der bescheidenen Sound-technischen und räumlichen Mittel im Stadtpalast kamen die Songs zwar nicht genauso fett rüber wie im Original, dafür aber schon ziemlich dicht dran. Und da jeder die Songs schon kennt haben TOY keine Sorge dass ihr Publikum verständnislos auf die Bühne glotzt. Gleich zu den ersten Justice-Beats zuckte das Tanzbein.
Die Band hingegen, verhielt sich wie ein guter Wandteppich, vielen nicht weiter auf und spielten die Songs hintereinander/ineinander weg wie ein echtes DJ-Set.
TOY verpasse ich auf dem diesjährigen Dockville Festival auf gar keinen Fall – BOOM!

TOY 20.04.2013 Stadtpalast Rostock
Ursprünglich sollte in Helgas Stadtpalast in Rostock an diesem Abend im Rahmen des Gold Lion Club die belgische Elektro Formation Goose auftreten. Die hatten leider abgesagt. Eingesprungen sind dafür Terribly Overrated Youngsters (TOY). Über die vier Jungs weiß die Musikwelt noch nicht so viel. Lt. FB kommen sie aus Leipzig. Entsprechend dessen steht bei dieser Band aber die Person gar nicht so im Vordergrund.
Mit ein paar Soundanreichernden Blasmusikern im Tourgepäck covern TOY auf ziemlich vereinfachte instrumentale Weise Songs von den Großen Elektro-DJ’s dieser Welt, wie Justice, Boys Noize oder Daft Punk.
Das Publikum zeigte sich erst tief beeindruckt, dann tanzend, dann völlig verschwitzt.
Aufgrund der bescheidenen Sound-technischen und räumlichen Mittel im Stadtpalast kamen die Songs zwar nicht genauso fett rüber wie im Original, dafür aber schon ziemlich dicht dran. Und da jeder die Songs schon kennt haben TOY keine Sorge dass ihr Publikum verständnislos auf die Bühne glotzt. Gleich zu den ersten Justice-Beats zuckte das Tanzbein.
Die Band hingegen, verhielt sich wie ein guter Wandteppich, vielen nicht weiter auf und spielten die Songs hintereinander/ineinander weg wie ein echtes DJ-Set.
TOY verpasse ich auf dem diesjährigen Dockville Festival auf gar keinen Fall – BOOM!

08/04/2013

Peace      06./07.04.2013    Molotow    Hamburg

Peace      06./07.04.2013    Molotow    Hamburg

06/04/2013

Mystery Jets    05.04.2013     Molotow     Hamburg

Supp.: Oh Othello (Bild 2)

Mystery Jets 05.04.2013 Molotow Hamburg

I am half in love with the Mystery Jets……again!

Diese Lovestory begann genau am 21.11.2008. An diesem Abend haben die Mystery Jets The Kooks in Hamburg supportet. Seitdem ist ihr drittes Studioalbum „Twenty One“ eines meiner absoluten Lieblingsalben. An diesem frühen, kalten Aprilabend ist das fünfte Album „Radlands“ der Anlass für ein freudiges Wiedersehen. Den Abend zuvor waren die Jungs wieder in der Alsterdorfer Sporthalle, aber diesmal als Support für Mumford and Sons.

 Vorband waren Oh Othello, auch Engländer, derzeit aber in Dresden ansässig (so, so) und deshalb schon einiger deutscher Worte mächtig. Die beiden Gitarren-Torreros, geben ein seltsames Singer-Songwriter/Folk Duo ab muss ich sagen, sind aber gar nicht mal schlecht. Instrumental sind die beiden zwar mit ihren Gitarren etwas dünn auf der Brust, aber singen können sie. Die Texte sind auch irgendwie lustig und niedlich. Oh Othello schlugen sich also als Support ganz gut, allerdings verpasst man nichts wenn man zwischen durch oben noch n bisschen mehr Flüssigkeit rein schüttet oder unten etwas Flüssigkeit raus lässt.

Mystery Jets waren mal wieder pure Liebe von der ersten Sekunde. Bei manchen Bands merkt man ja erst wie sehr man sie vermisst hat, wenn man sie wieder live sieht.

Im Tex-Amarican Dress Code gekleidet, ganz im Konzept des neuen Albums, sehen die Fünf erst ein bisschen lächerlich aus. Nach ein paar Songs hat man sich aber daran gewöhnt und alles passt plötzlich zusammen. Überhaupt spielten die Mystery Jets überwiegend Songs vom neuen Album. Umso wuchtiger war die Resonanz auf jeden der alten Songs.

Das erste mal seit langem hatte ich bei einem Konzert nicht das Gefühl,  dass sich ein komplett merkwürdiges Publikum um mich herum versammelt hat. Alle die an diesem Abend im Molotow waren schienen genau dahin zugehören. Und eben dieses Publikum bildete eine derart harmonische Einheit mit der Band, dass diese völlig geflasht war. Blain Harrison hatte es nach ‚Half In Love With Elisabeth‘ glatt die Sprache verschlagen. Zum Glück war danach nur noch ein Song zu spielen.

Die MJ Frontmen Blaine Harrison und William Rees gaben in Hinblick auf die Vorband eindeutig das bessere Gitarre/Gesang Duo ab. Nicht zu vergessen aber auch die komplexe Instrumentale Untermalung von …(?)… dem Zither/Gitarre/Keyboard Spieler – WOW! (Einen Bassisten und einen Drummer gab es selbstredend auch.)

Hatte ich schon erwähnt dass ich unglaublich in love bin? Ich bin jetzt einfach noch ne Weile in love!

18/03/2013

HURTS     16.03.2013    Uebel&Gefährlich     Hamburg

HURTS     16.03.2013    Uebel&Gefährlich     Hamburg

HURTS    16.03.2013    Uebel&Gefährlich    Hamburg

HURTS    16.03.2013    Uebel&Gefährlich    Hamburg

HURTS     16.03.2013     Uebel&Gefährlich     Hamburg

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